Die Beamerinstallation «Trauma Tank» zeigt auf, wie unterschiedlich sich traumatischer Stress auf verschiedene Menschen auswirkt. In gewisser Weise sind wir alle Gefässe, die in der Lage sind, eine bestimmte Menge an Stress zu ertragen, ohne dabei eine psychische Krankheit zu entwickeln. Doch welche Faktoren definieren die Grösse unseres Gefässes? Und wie können wir verhindern, dass es überläuft?

Unser Konzept spielt mit der Metapher «Wenn das Fass überläuft». So wollten wir Personen als Gefässe darstellen, die durch den Einfluss von Stress überlaufen können. Ursprünglich sollten die Gefässe auf dreidimensionale Zylinder projiziert werden. Es gab dabei jedoch Probleme mit Verzerrungen und es war kaum möglich, den Deckel des Gefässes realistisch darzustellen. Nach einigen Tests entschieden wir uns daher für eine 2D-Projektion auf Leinwände.